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Abendzeitung 23./24.3.2002
S.54
Platz für Sauna oder
Fitnessraum
Schafft zusätlichen
Wohnraum: Ein Keller, der bei-
spielsweise mit Fertigteilen
aus Beton gebaut wird.
Experten raten Bauherren:
Ein Keller bringt auch für
später zahlreiche Vorteile
Der Keller besitzt
beim Hausbau oft nicht die oberste Priorität. Doch wer
einmal auf den Keller verzichtet hat, beraubt sich der zahl- reichen
Vorteile: vielfältige Nutzungsmöglich- keiten, angenehmeres Wohnen
und hoher Wiederverkaufswert. Sparen kann teuer werden: Wer glaubt, beim
Hausbau auf einen Keller verzichten zu können, zahlt letztlich drauf.
Der Grund: Kein Raum ist so günstig wie ein Keller. Zusätzlicher
Baugrund wird nicht be- nötigt. Mit dem Kellerausbau kann man warten,
mit dem Kellerbau nicht.Wer einmal auf den Platz im Untergrund verzichtet
hat, kann dies nicht mehr rückgängig machen. Selbst ohne
Keller kann man nicht auf die Bodenplatte verzichten, die ein Gros
der Kosten ausmacht.
Mit ein paar zusätzlichen
Wänden, einer Kellerdecke und einer Treppe liefert der Keller Platz
satt. |
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Für
Mehrkosten von etwa 20 000 Mark erhält die ganze Familie vielfältige
Nutzungsmöglichkeiten: ob für die Heizungsanlage oder die Hausanschlüsse,
als Waschküche, Sauna oder Fitnessraum, für die Party oder einfach
als Stauraum. Wer wirklich sparen will, setzt deshalb beim Kellerbau auf
Betonfertigteile. Diese werden rationell im Betonwerk vorgefertigt. Leistungen
wie der Einbau von Kabelschächten, Türöffnungen sowie vieler
weiterer Aussparungen können direkt im Werk erfolgen.
Wer Nein zum Keller gesagt
hat, wohnt auch unbehaglicher. Der Keller wirkt nämlich als Klimapuffer
zwischen Erdreich und Hausinnerem. Diese Wärmedämmung sorgt für
einen warmen, trockenen Fußboden in der Wohnung und reduziert die
Heizkosten. Ein weiterer Pluspunkt: Das ganze Jahr über herrschen
in Vorratsräumen konstante Temperaturen. Der schalldämmende Beton
lässt den Lärm draussen. Als diffusionsoffener Baustoff sorgt
er für ein gesundes und behagliches Raumklima.
Und last but not least: Wer
einen Keller vorzuweisen hat, besitzt dann auch weitaus bessere Karten,
wenn er das Haus später verkaufen will. "Ein Haus ohne Keller hat
einen geringeren Beleihungs- und Wiederverkaufswert", warnt Reiner Pohl
von der Initiative. "Pro Keller". Eine Umfrage bei Maklern habe ergeben,
so der Experte, dass kellerlose Häuser nur schwer zu verkaufen sind.
Eine repräsentative im Auftrag des Kölner Informations-Zentrums
Betoni durchgeführte Umfrage unter 2100 Eigenheimbewohnern ergab,
dass nur 32 Prozent sich wieder für ein Haus ohne Keller entscheiden
würden. |
Traunsteiner Tagblatt
Samstag, den 10. Februar 2001
Fertighäuser nicht ohne Untergeschoss
Feitighäuser werden
in der Regel ab Oberkante Kellerdecke angeboten. Der Bauherr entscheidet,
ob das Haus auf einem Basisgeschoss oder einer Grundplatte steht. Die Entscheidung
ist endgültig. Nachträglich lässt sich ein Keller nicht
mehr "einbauen".
Die im Keller gewonnene Nutzfläche
ist einmalig preisgünstig. Schließlich erhäIt der Bauherr
die Fundamentplatte und die frostsicheren Flächen für Abstell-,
Hausanschluss- und Hauswirtschaftsraum auch nicht umsonst. Wie Berechnungen
zeigen, kostet ein Quadratmeter Kellerfäche, wenn man die sonst anfallenden
Kosten gegenrechnet, etwa 280 bis 330 DM. Mit 35 % mehr Nutzfläche
im Keller steigen die Baukosten für ein Haus nur um 5 %.
"Die
meisten Bauherren bereuen nach kurzer Zeit, ohne Keller gebaut zu haben",
meint Arthur Schweizer, Geschäftsführer des Fertighausherstellers
Johannes Beilharz in Vöhringen. "Wir, weisen deshalb unsere Kunden
frühzeitig darauf hin, dass der Wert ihres Eigenheims mit ausreichend
gro8en Nebenräumen im Keller erheblich steigt."
Der Fertighaushersteller
liefert 95 % seiner Häuser mit Untergeschoss. Bei knappem Geldbeutel
senkt ein Kellergeschoss die Baukosten: Werden Schlaf- und Spielräume
in gut belichtete Kellerräume verlegt, kann die Grundfläche des
Hauses kleiner ausfallen. Der Wohnwert der Kellerräume kann sich übrigens
sehen lassen: Die Schlafräume sind angenehm temperiert und ruhig,
und strahlen auch an hei8en Sommertagen oder wenn drau8en ein Unwetter
tobt, Behaglichkeit aus. Gäste finden eine gemütliche Unterkunft,
Kinder ausreichend Platz, um ungestört zu toben oder Geburtstage zu
feiern. Spätestens beim Hausverkauf rentiert sich die Investition.
Das Untergeschoss ist im Eigenheim wichtiger, als bei der Geschosswohnung,
bestätigte auch eine Untersuchung der DIA Consulthing im Juni 2000.
Nicht
unterkellerte Eigenheime lassen sich wesentlich schwerer und nur unter
erheblichen Preisnachlässen verkaufen. |